@Harry
Zu Griechenland:
Griechenland ist ein politisches Event, welches ich eigentlich nicht beurteilen möchte für meine Positionen. Da ich ein paar hundert Millionen zu verantworten habe, muss ich mir diese Frage dennoch stellen.
Zum einen sehe ich momentan erhebliche Chancen die Aktienmärkte zu Shorten, das Geld über CDS und Staatsanleihen zu Sichern und möglichst Fremdwährungsexposure zuzulassen. Dabei hat man allerdings auch drei Angriffsflächen.
Die erste Frage, welche ich mir Stelle ist die nach Eurobonds. Wird das Zinsniveau angepasst fällt die deutsche Rendite für 10 Jahre von derzeit 1.383 auf ca. 3% ab. Bund Future wäre dann bei ca. 128-130 und bietet hier einiges Spekulationspotential.
Des weiteren wäre ein Greichenlandaustritt nicht so verheerend für die Eurozone, wie alle denken. Es würde eine Entspannung im Währungsumfeld geben, weil der Euro gegenüber Fremdwährungen aufwertet. Griechenland kann aufgrund der Stärke der Gewerkschaften keine notwenidge Senkung des Preisniveaus um 18-25% vollziehen, wie es Irland geschafft hat. Daher ist ein Austritt Griechenlands unausweichlich.
Die momentane Politik der Fiskalregression benötigt für die Entschuldung des Landes ein konstant Wachsendes BIP, welches in Griechenland durch Sparmaßnahmen nicht gegeben ist. Für mich ist ein Austritt Griechenlands die einzige Möglichkeit für Stabilität in der Eurozone, zumal die Kosten für deren Ausgliederung schon jetzt geflossen sind !!!
Sorry wenn das Unstrukturiert und evtl. verwirrend ist. Hab sehr viele Gedankengänge und hoffe hier die wichtigsten gut dargestellt zu haben.Antworten